Glockenspiel

8 Nachbarschaftsseite Pfarrer Peter Moritz in den Ruhestand verabschiedet Dass er immer wieder auf dem Weg sei, betonte Pfarrer Peter Moritz im Gottesdienst am 20.01.2019 in Mandel. Mit seiner Predigt verabschiedete er sich in den Ruhestand, nachdem er zwölf Jahre lang als Gemeindepfarrer hier arbeitete und lebte. „Es war eine gefüllte Zeit“, erklärte er in sehr persönlichen Worten von der Kanzel. Bei der Entpflichtung, die die Synodalassessorin des Kirchenkreises, Ulrike Scholtheis-Wenzel, vornahm, erinnerte sie an den langjährigen Dienst von Pfarrer Moritz im Kirchenkreis. Nach dem Vikariat in Bad-Münster kam er in die Kirchengemeinde Simmern unter Dhaun, wo er dann als Gemeindepfarrer gewählt wurde. Danach war er zwölf Jahre an der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim tätig und dann 12 Jahre in der Kirchengemeinde Roxheim in Mandel. Darüber hinaus engagierte er sich 23 Jahre im Kreissynodalvorstand. In der Zeit als Gemeindepfarrer in Mandel war ihm die Renovierung des Gemeindehauses in Hargesheim wichtig und die Errichtung einer hauptamtlichen Stelle für Jugendarbeit in der Kirchengemeinde. Dem Dank der Synodalassessorin schlossen sich Segenswünsche etlicher Kolleginnen und Kollegen an. Auch die Superintendentin Astrid Peekhaus lies es nicht nehmen, den scheidenden Pfarrer zu segnen. Bevor die Gäste im Gemeindehaus in Hargesheim zu Kaffee und Kuchen zusammenkamen, sangen alle zum Schluß des Gottesdienstes ein extra für diesen Anlass gedichtetes Lied. Der Refrain passt zu Peter Moritz: „Ein Seelsorger, wie sie es sind, mit Herz, Humor, Musik, geht heute in den Ruhestand, sie hab’n ihn sich verdient.“ (Beitrag von Pastor Peter Dietz) „Vertraut den neuen Wegen“ Wir sind in der Nachbarschaft unterwegs. Das viel diskutierte Synodenpapier „Vertraut den neuen Wegen“ hat uns auf diesen Weg gebracht. Wir müssen Pfarrstellen einsparen, über Zusammenlegungen nachdenken, sogenannte Synergieeffekte schaffen und dabei gleichzeitig in der Fläche präsent und nah bei den Menschen sein. Die Pfarrstelleninhaber müssen sich regelmäßig treffen und sich an den Versuch machen, die Visionen des Synodenpapiers und die Beschlüsse des Strukturausschusses umzusetzen. Ein Ergebnis war der Nachbarschaftsvertrag, den wir in gemeinsam unterzeichnen konnten. Wie bei jeder Reise gibt es unerwartete Änderungen, auf die zeitnah reagiert werden muss.

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