Glockenspiel

Seite 8 Glockenspiel: Ökumene Von der „Süßigkeit Gottes“ und bunten Närrinnen Die „Süßigkeit Gottes“ im Advent entde- cken: Unter diesem Thema stand das Öku- menische Frauenfrühstück am 2. Dezember im Ev. Gemeindehaus in Rüdesheim. Einge- laden hatte zum 16. Mal das Ökumenische Team Rüdesheim, das gemeinsam mit Ge- meindereferentin Claudia Kuhn den Vor- mittag gestaltete. Das Ökumenische Frauen- frühstück ist inzwischen eine feste Instituti- on und erfreut sich großer Beliebtheit. Es nahmen insgesamt 43 Frauen aus Rüdes- heim und den umliegenden Orten teil, die wie immer ein liebevoll hergerichtetes und reichhaltiges Büffet genießen konnten. Da- nach stimmte Gemeindereferentin Claudia Kuhn mit Betrachtungen und Texten der Heiligen Hildegard von Bingen auf das Fest der Menschwerdung Gottes ein und regte an, dass die Frauen sich von der Heiligen inspirieren lassen und dabei die Süßigkeit Gottes entdecken. Als Kostprobe brachte sie nach einem Originalrezept gebackene Plätz- chen mit, die aber wegen der starken Ge- würze nur in kleinen Mengen gegessen wer- den sollten. Musikalisch wurde der Vormittag von Friedhilde Ebler am Kla- vier unterstützt. Vorsit- zende Margot Holbach dankte ihr und Claudia Kuhn mit einem Weih- nachtsstern und die Frauen mit einem gro- ßem Applaus für die Ge- staltung des Frauenfrüh- stücks. Weiter ging‘s im neuen Jahr mit der Ökumeni- schen Frauenfastnacht am 5. Februar, die zum 22. Mal ein buntes Pro- gramm bot. Als bewähr- ter Pausenclown führte Margot Holbach durch den Nachmittag, der mit den Auftritten einer renitenten Schul- klasse mit der strengen Lehrerin, einem „glucksischen Hinkel“, der ersten Frau am Bau, zwei Klatschtanten, der Schoppe- Queen, der Briefträgerin, der Wallfahrerin, der Traummann-Suchenden, dem Missver- ständnis an der Bürotür und den beliebten Klageweibern mit dem Knieballett als Höhe- punkt viel zu bieten hatte. Zwischen den Vorträgen wurden die Närrinnen im Saal aktiv in das Programm eingebunden und sangen und schunkelten kräftig mit. In der Kaffeepause gab es frische Kreppel, Brezel mit Spundekäs‘ und Wein. Horsti, der einzige Mann im Saal, feierte auch ein Jubi- läum, denn er begleitete die Vorträge zum 11. Mal mit seinem Akkordeon. Dafür dank- te ihm der Pausenclown im Namen aller Ak- tiven herzlich. Es war eine gelungene Veran- staltung, die Stimmung war prächtig, und vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen im nächsten Jahr: Helau! (mh) Bei der 22. ökumenischen Frauenfastnacht gab‘s wieder ein buntes Pro- gramm, bei dem die Gäste viel zu lachen hatten.

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