UNSERE PARTNER IN FELGENTREU


Felgentreu ist eine kleine Gemeinde südlich von Berlin im Land Brandenburg, in der Region Teltow-Fläming. Sie ist eine alte und neue Gemeinde zugleich: Die alte Gemeinde Felgentreu, die im „Landbuch der Abtei Zinna“ von 1471 erstmals erwähnt ist, wurde mit der äumung des Dorfes 1937, im Zusammenhang mit der Anlage eines Truppenübungsplatzes, aufgelöst. Die Kirche selbst wurde nach 1945 abgetragen.

Erst in den Jahren nach dem Krieg siedelten sich die Menschen wieder an und die „neue“ Gemeinde entstand. Vieles war verloren, auch die ehemalige Kirche, die noch nach 1945 abgetragen worden war. Die Gemeinde traf sich in diesen Jahren in einem zum Gottesdienstraum umgebauten ehemaligen Stallgebäude, der „Notkirche“. Das kirchliche Leben in den Zeiten der DDR existierte unter diesen erschwerten Umständen nur noch rudimentär.

 

Gleichwohl gelang das Unvorstellbare: Durch die Initiative des Pfarrers Spadzinzki, der die Gemeinde von Pechüle aus betreute, sowie durch das Engagement einiger „Getreuer“ –allen voran Presbyter Schwarzrock, - gelang es mit „Westmitteln“ eine neue Kirche in Felgentreu zu errichten.


Im Herbst 1985 wurden die ersten Kontakte zur Gemeinde Bardenitz –Felgentreu –Pechüle geknüpft. Damals war Pfr. Spadzinski unser Ansprechpartner. Seiner Unterstützung ist es zu verdanken, dass daraus die Partnerschaft mit dem Gemeindebezirk Felgentreu entstand.

Unser erster Besuch 1986 galt der ersten persönlichen Kontaktaufnahme und der Besichtigung der Baustelle der neuen Kirche in Felgentreu. Wir erinnern uns noch gerne des herzlichen Empfangs, der freundlichen Gespräche und des Gottesdienstes in der „Notkirche“ in Felgentreu.

Erst 1987 war es dann soweit, dass die neue Kirche eingeweiht werden konnte. Ein stolzer Moment für die Gemeinde, die nun auch wieder „Zulauf“ verbuchen konnte. In diesen Jahren bestand ein reger Austausch per Post und gemeinsamen Begegnungen in Felgentreu selbst oder auch auswärts in Wernigerode. Auch finanziell konnten wir den Partnern helfen.